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Das
Problem ist oft eher am oberen Ende der Leine zu finden, als am unteren. Viele
der selbsternannten Hundegurus in den TV-Formaten würden mit überalterten
Methoden arbeiten, warnt Hundeexpertin Edith Anna Kirchberger. „Es
funktioniert nur deshalb so gut, weil über Druck gearbeitet wird. Der Hund
zeigt schnell das erwünschte Verhalten, aber nicht, weil es ihm Spaß macht,
sondern weil er Angst vor dem Trainer hat“, ist Kirchberger überzeugt. Die
Konzepte von Rangordnung und Dominanz gehören der Vergangenheit an. Von 500
getesteten Hunden sei nur einer dominant gewesen.
Die
„richtige Hundeerziehung“ sei eine gute Mischung aus verschiedenen Methoden und
Techniken, die zum Halter und zur Rasse passen müssen. Wichtig sei es vor
allem, die Sprache der Hunde in Form von Calmingsignalen und
Stresssymptomen richtig zu deuten und entsprechend zu reagieren.
Viele
Probleme kommen daher, dass die Besitzer oft zu wenig Konsequenz zeigen.
Dadurch nimmt der Hund seinen Halter nicht ernst oder ist so schwer
verunsichert, dass er nicht weiß, welches Verhalten er gerade an den Tag legen
soll. „Es geht darum, dass die Besitzer liebevoll, aber auch sehr konsequent,
mit ihren vierbeinigen Lieblingen umgehen müssen“, so Kirchberger.
Superfrauchen
müssen über längere Zeit trainieren und dazu gehört eine gute Kenntnis
des Haustieres. Kirchberger formuliert dies so: „Es gibt kein Patentrezept für
die Hundeerziehung, aber ein paar wichtige Grundlagen: Diese basieren auf
positiver Erziehung mit Futterbelohnung und teilweise auch mit Spiel, mit dem
Aufbau von Vertrauen und der Kenntnis über das Lernverhalten, die Körpersprache
und Beschwichtigungssignale, die natürlichen Triebe des Hundes,
Grundbedürfnisse und Stresssignale.“
Für Rückfragen steht
Ihnen Edith Kirchberger gerne unter 0699/106 97 606 zur Verfügung. Oder zum
Seminar zwischen dem 23.-25.April im Linzer Wifi mehr INFO dazu: hier
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