Tipps und Rat
von der Hundeexpertin Edith Kirchberger

 

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 Zahl der "fetten" Hunde steigt rasant

Von Edith Kirchberger
26.02.2009 16:44

Gründe für die überflüssigen Pfunde liegen in einer nicht artgerechten Ernährung, einem Übermaß an Schokolade und anderen Leckerlis. "Auch bei Tieren gilt: richtige Ernährung gibt Energie, stärkt das Immunsystem und beugt Krankheiten vor", erklärt Kirchberger.

Mit ein paar einfachen Regeln bleibt der Flocki rank und schlank. Der Hund sollte täglich zur selben Zeit gefüttert werden und am Besten so frisch wie möglich. Zuerst gezieltes Training, dann ein Vitaminschub in Form von Obst oder Gemüse sind ebenfalls empfehlenswert. Die Futterschüssel sollte nur fünf Minuten "geöffnet" bleiben. Trockenfutter reinigt die Zähne und beim Thema Trinken rät Expertin Kirchberger zu reinem Wasser.

Da Hunde gerne Kot fressen, sollte auch dagegen prophylaktisch einiges getan werden. "Füttern sie ihren Vierbeiner mit Quargel, Knackern mit Stich, getrockneten Kutteln oder Neydhartinger Moortränke, dann wird er auf das Kotfressen verzichten", erläutert Kirchberger.

Frisches Gemüse sorgt für die notwendige Vitaminzufuhr, es sollte gedünstet und grob püriert werden. Geflügel, Wild und Fisch kommen gebraten oder gekocht auf den Speiseplan. Rind- und Lammfleisch sollte der Vierbeiner roh verzehren. "Schweinefleisch ist tabu - es kann Erreger der gefährlichen Aujetzkyschen Krankheit auf die Tiere übertragen", warnt Kirchberger.

Die Auswirkungen von falscher Ernährung reichen von Verhaltensauffälligkeiten über Dauerdurchfall bis zum Tod durch Herzverfettung. "Über den Inhalt des Napfes entscheidet der Mensch. Der Hund kann nicht wie wir Menschen den Kühlschrank plündern", so die Ernährungsexperten Andrea und Albert Pucher.´Die Werbung lässt uns glauben, dass einzig und allein Fertigfutter „... einen ganzen Kerl“ aus unserem vierbeinigen Hausgenossen macht.

Tierärzte und Futterspezialisten hingegen warnen vermehrt vor minderwertigen Inhaltsstoffen des Fertigfutters und den Folgen schlechter Ernährung. Ursache ist hauptsächlich die minderwertige Ernährung, die dem Körper viel zu wenige wertvolle Bionährstoffe zur Verfügung stellt!  Wir als Verbraucher stehen ratlos dazwischen und fragen uns verunsichert, wem wir Glauben schenken sollen.

"Katzen würden Mäuse kaufen" deckt erschreckende Tatsachen auf. Jeder, der sein Tierfutter bisher ohne nachzudenken im Handel bezieht, sollte sofort dieses Buch lesen und sich darüber klar werden, was darin möglicherweise enthalten ist. Besonders erschütternd fand ich die Tatsache, dass in Hunde- und Katzenfutter oftmals nur 4 % deklarierter Fleisch Inhalt enthalten ist. Nicht viel für einen Fleischfresser! Und was ist dann der Rest?? Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Andrea Pucher andrea.pucher@gmail.com Tel. 0650-2022444 od. 555 oder  Edith Kirchberger 0699/106 97 606 oder 07247/8326


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