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Kleine
Wohnungen, wenig Auslauf, keine Rückzugsräume. Hunde reagieren genauso
empfindlich auf Zivilisationsstress wie ihre zweibeinigen Halter. „Die Tiere
sind dabei mit einem Glas zu vergleichen, in das immer wieder ein Tropfen
Wasser fällt, der 350zigste Tropfen bringt es zum Überlaufen und der Hund
reagiert aggressiv oder beißt zu“, berichtet Kirchberger.
Große Menschenmengen
beispielsweise versetzen die Vierbeiner in einen enormen Stress. Aber auch das
Zusammenleben mit Kleinkindern kann für die vierbeinigen Lieblinge auf die
Dauer zu viel werden. „Genauso wie Menschen brauchen auch die Tiere regelmäßige
Auszeiten, um sich wieder zu beruhigen“, berichtet Kirchberger.
Und hier kritisiert die Hundeexpertin die verschärfte Gesetzeslage: „Hunde
müssen ständig an der Leine geführt werden, nie haben sie einen richtigen
Auslauf, dadurch stauen sich die Aggressionen auf und es kommt häufiger zu
gefährlichen Beißunfällen“, analysiert Kirchberger,
die für genug „offene Bewegungsräume“ für Hunde plädiert.
Aber auch die Halter
können einiges dafür tun, dass ihr Hund nicht „ausrastet“. „An den
Körpersignalen lässt sich eindeutig ablesen, ob ein Tier an Stress oder Angst
leidet. Eine Erziehung, die ständigen Gehorsam vom Hund verlangt, kann auf die
Dauer keine positiven Auswirkungen haben“, ist Kirchberger
überzeugt.
Auch Tiere sollten
freudig, lustvoll und mit einer Portion Motivation ihre Lektionen lernen. Damit
dies geschehen kann, bietet Kirchberger am 16.
Oktober ein spezielles Training für LehrerInnen aus
Hundeschulen im Wifi Linz an.
Für die Besitzer der vierbeinigen Lieblinge hat Kirchberger sich etwas spezielles
einfallen lassen. Zwischen dem 23.-25.April gibts im Linzer Wifi ein
Seminar mehr INFO dazu: hier Die Idee ist, in einer erholsamen Atmosphäre für
Halter und Hunde praxisnahe Tipps zum Thema Hundeerziehung, Körpersignale und
Stressbewältigung zu vermitteln. Für Rückfragen steht Ihnen Edith Kirchberger unter 0699/106 97 606 zur Verfügung
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