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Man braucht
nicht lange zu warten, um im Alltag die negativen Beispiele zu entdecken: Hier
wird ein Hund angeschrieen, dort mit einem brutalen Leinenruck zurückgerissen.
Das laute „Pfui“ ist allerdings in den meisten Fällen für die sprichwörtliche
Katz’, wie die Buchautorin Edith Kirchberger aus langjähriger Erfahrung und
durch viele Kontakte mit Experten auf der ganzen Welt weiß: „95 Prozent aller
Hundeschulen, Trainer und Hundehalter unterdrücken das Tier, als hätten sie
einen Sklaven. Kaum jemand weiß, dass Hunde ohnehin freiwillig kooperieren
würden – aus reiner Freude und aus Spaß an der Sache.“ Kein Stress, dafür viel
Vergnügen
Die „Arbeit“
mit dem Hund könnte schnell zum Vergnügen werden, verspricht Kirchberger – wenn
man einige ganz einfache Tatsachen beachtet: „Wir denken zu menschlich.
Menschliche Moralauffassungen kennt der Hund nicht. Für ihn gibt es kein Gut,
kein Böse und auch kein schlechtes Gewissen.“ Bereits einige wenige Punkte
können das Zusammenleben zwischen Hund und Herrchen/Frauchen absolut stressfrei
gestalten, betont die Expertin.
1. Man muss ein total
anderes Verhältnis aufbauen. Wichtig ist das absolute gegenseitige Vertrauen.
2.
Beschwichtigungssignale, auch bekannt als „Calmingsignale“, sind ein wichtiger
Bestandteil der Kommunikation zwischen Hund und Mensch. „Damit können Missverständnisse
und auch gefährliche Situationen vermieden werden. In meinen Seminaren
präsentiere ich dazu Hunderte von Fotos. Darüber hinaus habe ich weltweit
Studien angestellt. Alle Hunde jeder Nationalität verstanden die Sprache“,
schildert Kirchberger.
3. Insgesamt gibt es
mehr als 30 entsprechende Beschwichtigungssignale – etwa den Kopf zur Seite
drehen, Blinzeln. Kirchberger: „Andere anzustarren ist nämlich auch unter
Hunden unhöflich und aggressiv. Ein Hund, der Konflikte vermeiden will, schaut
weg. Und er kann sich dabei hinsetzen, sich kratzen oder gähnen. Das sind nur
einige Beispiele. Die Signale sind durchwegs situationsbedingt. Der Hund kann
mir etwa mitteilen, dass er überfordert ist und dass ich mit dem, was ich
gerade mache, aufhören soll.“ Werden die entsprechenden Signale nicht
verstanden, greift der Hund zum nächst stärkeren Mittel – er knurrt. „Und das
nehmen ihm dann die meisten Menschen übel“, betont die Expertin. „Obwohl er nur
versucht hat, sich verständlich zu machen, gilt er jetzt als aggressiver Hund.“
Übersieht man auch diese Signale, kann es zur nächsten Stufe kommen: „Wenn Sie
Glück haben, bleibt es bei den Signalen. Wenn nicht, dann beißt er.“
4. Stressabbau ist
indessen nicht nur im Alltag der Menschen sehr wichtig, sondern auch im Leben
ihrer vierbeinigen Begleiter. Kirchberger: „Schon Henry Ford sagte,
Zusammenkommen ist der Anfang, Zusammenhalten ist Fortschritt, Zusammenarbeiten
der Erfolg. Leider scheitert es zumeist am Zusammenarbeiten.“
Wer alles
über den richtigen und sorgenfreien Umgang mit Hunden wissen will, hat dazu im
Übrigen gleich mehrere Gelegenheiten: So hält die international anerkannte
Expertin Edith Kirchberger im In- und Ausland Seminare zum Thema ab, darüber
hinaus leitet sie „pro Hund“. „Leider regiert in der Hundeszene schon längst
Neid, Geld, Macht und Geltungssucht. Aber gemeinsam sind wir stärker. Und ein
wichtiges Instrument gegen diese Entwicklung soll meine Hundezeitung sein.“
Für
Rückfragen steht Ihnen Edith Anna Kirchberger gerne unter Tel. (07247) 8326 oder
0699/106 97 606 zur Verfügung.
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